Unsere Aktivitäten

Hier können Sie immer wieder Berichte von unserem Aktitäten lesen.

Oktober 2017:

Straßenfest vorm Kinderhaus 

Erstmalig fand zu Beginn des neuen Betreuungsjahres ein Straßenfest vor dem Kinderhaus statt. Mit bangem Blick beobachteten wir das Wetterbarometer. Doch im Gegensatz zum letzten Jahr, in dem fast alle Feste ins Wasser fielen, stiegen pünktlich die Temperaturen wieder an und die Sonne schien. Vor dem Kinderhaus waren Bierzeltgarnituren und Stehtische sowie im Windfang das tolle Kuchenbuffet aufgebaut (Vielen Dank an die fleißigen Bäcker). Die Kinder konnten Buttons selbst gestalten, Fußball spielen, Bobbycar und Roller fahren sowie mit Straßenmalkreide malen. In gemütlicher Runde kamen die neuen Eltern und Eltern, deren Kinder das Kinderhaus schon länger besuchen, in Kontakt. Alle Beteiligten waren sich am Ende des Festes einig. Dies müssen wir unbedingt wiederholen.

 

Erntedank

 Anfang Oktober besuchten wir mit den Krippen- und Kindergartenkindern unsere evang. Kirche. Dieses Mal wollten wir gemeinsam mit Diakon Jaehnert Erntedank feiern. Nach unserem Begrüßungslied „Unser Freund heißt Jesus Christ“ stiegen wir wieder in unsere Arche, die wir bei dem Begrüßungsgottesdienst vor drei Wochen aufgebaut hatten, und bestaunten von dort den Altar, der mit Obst, Gemüse, Brot und Blumen geschmückt war. Herr Jaehnert fasste noch einmal kurz die Geschichte von Noahs Arche bis zum Einstieg der Tiere als Wiederholung zusammen. Dann kam die entscheidende Frage, reicht es zum Überleben, wenn Noah seine Familie und von jedem Tier ein Paar in die Arche lädt? Schnell war die Antwort gefunden, Essen und Trinken mussten auch an Bord. Daraufhin luden die Kinder verschiedenstes Obst und Gemüse in zwei Kisten, die mit auf die Arche sollten. Um unseren Dank an Gott zum Ausdruck zu bringen, sangen wir kräftig das Lied „Wer lässt die Sterne strahlen“. Mit dem „Vater unser“ und einem irischen Segensgruß endete die Andacht. Damit wir das Danke-sagen auch im Alltag nicht vergessen, bekam jedes Kind, das wollte, einen Stempel mit „Herzlichen Dank“ auf den Handrücken. Die beiden gepackten Kisten luden wir ins Auto ein und nahmen das Obst und Gemüse mit in unsere Arche. Hieraus kochten die Woche über alle Altersstufen eine leckere Gemüsesuppe, Obstsalat wurde angerichtet und fleißig Kuchen gebacken.   

 

September 2017:

Start ins neue Betreuungsjahr

War der August von „Abschied nehmen“ geprägt, so begann der September mit einem „Herzlich Willkommen auf der Arche Noah“. Einige Krippen- und Kindergartenkinder sowie Schulkinder besuchten unsere Einrichtungen zum ersten Mal und für alle war die Aufregung groß.

Einen guten Start wünschte uns auch Herr Pfarrer Lotz in unserer Begrüßungsandacht. Diese befasste sich passend zum Namen unseres Kinderhauses mit der Arche Noah. Nach dem Begrüßungslied „Unser Freund heißt Jesus Christ“ und der Begrüßung erzählte Herr Pfarrer Lotz noch einmal die Geschichte der Arche Noah, die von den Hortkindern nachgespielt wurde. Als die Arche im Mittelraum fertig gebaut war, durften alle anwesenden Kinder während dem Lied „Es ist noch Platz in der Arche“ in die Arche einsteigen. Nach den Fürbitten und dem Segen endete diese kurzweilige Andacht mit dem Lied „Halte zu mir guter Gott“.

Gemeinsam blicken wir nun dem neuen Jahr positiv gestärkt entgegen und freuen uns auf viele neue Freunde, viele neue Erfahrungen und eine tolle Gemeinschaft.


 

August 2017:

Ausflug in den Wildpark Poing

 Ein Betreuungsjahr ging zu Ende. Dies zum Anlass machte sich das ganze Kinderhaus, Krippe, Kindergarten und Hort, auf den Weg nach Poing in den Wildpark.

Früh am Morgen ging es in zwei großen Bussen los. Dort angekommen machten sich fünf Gruppen auf eine Reise durch den Park. Die Meerschweinchen gleich am Eingang entdeckten die Kinder zu erst.

Nach einer kurzen Brotzeit ging es dann weiter zu den Wölfen und Luchsen. Unterwegs trafen wir immer wieder Rehe, die sich von uns streicheln ließen. Weiter entdeckten wir die Eulen, Hängebauchschweine, Ziegen und Wildschweine.

Um 11 Uhr trafen sich alle Gruppen bei der Vogelschau. Während der Adler majestätisch am Himmel seine Kreise zog, der Falke in atemberaubender Geschwindigkeit die Beuteattrappe fing und die Eule lautlos über die Köpfe der Leute flog, erhielten wir vom Falkner auch interessante Infos über die Lebens- und Verhaltensweisen der einzelnen Tiere.

Jetzt war es Zeit, die vielen verschiedenen Spielplätze zu erkunden. Ob Piratenschiff, Wasserspielplatz, Westernfort oder Erlebnisrutschen, hier kam jedes Kind auf seine Kosten.

Bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten, gab es noch für alle ein Eis.

Um 15 Uhr kamen wir erschöpft und müde, aber glücklich und zufrieden wieder am Kinderhaus an, wo viele Eltern schon auf uns warteten.

 

Juni 2017:

Ausflug der Vorschulkinder zum Ökologischen Bildungszentrum

 Am Montag, 29.5.2017, fuhren 13 Vorschulkinder und 2 Erzieherinnen zum Ökologischen Bildungszentrum nach München. Treffpunkt war kurz vor acht an der S-Bahn. Mit S-Bahn, U-Bahn und Tram erreichte die Gruppe die Englschalkinger Straße, von wo aus es nur noch ein kleiner Fußweg war. Im ÖBZ angekommen stärkten wir uns mit der mitgebrachten Brotzeit, bevor Frau Dr. Simone Gerhardt uns zu dem Gruppenraum führte. Viele Dinge standen heute auf dem Programm:

  • Für was brauchen wir im Alltag Wasser?
    Ein tolles Plakat entstand bei den Überlegungen.

 

  • Wo gibt es auf der Erde/in Deutschland/Bayern und München Wasser?  

T          Wir untersuchten Landkarten und einen Globus.

 

  • Wie viel Wasser können wir davon verwenden?
    Es herrschte großes Erstaunen darüber, wie wenig das war.

 

  • Experimente
    Seerosen aus Papier wurden bemalt, ausgeschnitten und gefaltet. Anschließend beobachteten wir, wie diese im Wasser erblühten.
    Von den Kindern gesammelte Naturmaterialien wurden auf ihre Schwimmtauglichkeit überprüft.

 

  • Floß bauen

Aus kleine Stöcken und Grashalmen wurden kleine Boote gebaut und in Wasserschüsseln getestet.

 

Mit diesem Angebot endete unser Besuch im ÖBZ. Auf dem angrenzenden Naturspielplatz gefiel es uns besonders gut. Deshalb machten wir dort auch Brotzeit und spielten noch ein wenig, bevor wir die Heimreise antraten. Müde erreichten wir dann um 14 Uhr das Kinderhaus, wo es zur Abkühlung für alle Kinder ein Vanilleeis gab. 

 

1 Woche Erlebnisgarten

 Ende Mai war es wieder soweit. Kindergarten- und Krippenkinder durften ein paar Tage im Erlebnisgarten verbringen. Alle genossen das gemeinsame Spielen im Freien bei tollem Wetter. Der Fußball rollte und die Pferdeleinen wurden intensiv genutzt. Am Montag retteten die Kinder zuerst viele Kaulquappen aus dem Wasserlauf und setzten sie ins Biotop. Auch einem der Tümpel widmeten sich die Kinder und füllten ihn wieder mit Wasser auf. Mittags brachte uns der Caterer das Essen in den Erlebnisgarten und anschließend legten wir uns gemütlich auf die Decken und hörten spannenden Geschichten zu. Ein besonderes Highlight fand am Freitag statt. Frau Guggenberger und Frau Tietze erklärten den Kindern in kleinen Gruppen das angrenzende Biotop, in dem auch eine lange Ringelnatter lebt, die gerade einen Frosch jagte. Hier gab es viel zu entdecken. Besonders schön war, dass sich die beiden Altersgruppen ganz vermischten und es keinen Unterschied beim Spielen gab.

 

Mai 2017:

Luther im Kinderhaus

Auch das Lutherjahr spielt im Kinderhaus eine besondere Rolle. Die Handpuppe Luther lud die Kindergarten- und Krippenkinder zu einem Treffen ein, um von seinem Leben zu erzählen. Zunächst wurde die Kerze angezündet und das Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ gesungen. Anhand von Bildern lernten die Kinder, den Geburtsort, die Familie und die Schullaufbahn kennen. Das Gewitter, das Luther dazu bewegte Theologie zu studieren, spielten die Kinder mit Hände klatschen, trommeln und stampfen der Füße nach, um zu merken, wie sich Luther da draußen alleine gefühlt haben mag. Einen Ausblick auf sein Wirken als Theologe gab es auch noch. Schon jetzt feuen sich die Kinder auf das nächste Treffen mit Luther.
Im Hort begegneten die Kinder Luther auf andere Weise. Hier wurde die Geschichte mit Hilfe des Erzähltheaters dargestellt. Mit großem Interesse hörten die Kinder zu, wie es zu dem evangelischen Glauben kam und welche entscheidende Rolle Luther dabei gespielt hat.

April 2017:

Gemeinsam machen wir Musik

Dieses Mal stand unser Kooptreffen unter dem Motto „Musik“. Am Aschermittwoch trafen sich einige Krippen- und Kindergartenkinder in der Turnhalle, um eine Klanggeschichte mit Instrumenten zu begleiten. Zur Einstimmung sprachen wir über den Frühling. Was bringt er uns? Welche Tiere können wir entdecken? Anschließend lernten die Kinder das Xylophon, ein Orffinstrument, Glöckchen und Klanghölzer kennen, um sie dann anschließend in einzelnen Stationen auszuprobieren.

Nachdem sich jeder mit den einzelnen Instrumenten vertraut gemacht hat, verteilten wir diese zu verschiedenen Frühlingsbildern, die in der Klanggeschichte vorkamen.

Dann ging es zur Geschichte. Während sie vorgelesen wurde, setzten die Kinder rechtzeitig zum passenden Bild ihr Instrument ein. Zum Abschluss nahmen wir noch die Geschichte auf Band auf und hörten sie uns anschließend gemeinsam an. Stolz waren die Kinder auf „ihre“ vertonte Klanggeschichte.

 

Der Gasteig brummt

Mitte März gab es für Kinder im Gasteig besonders viel zu entdecken. Denn es wurde laut und bunt! Zuhören, Mitmachen und Mitsingen war angesagt, als es wieder hieß: Der Gasteig brummt!

So bestiegen unsere Vorschulkinder und Betreuerinnen am 16.03. die  S-Bahn, um zum Gasteig zu gelangen. Sie freuten sich sehr, dabei sein zu dürfen, als Otfried Preußlers „kleine Hexe“ und das Münchner Holzbläserquintett einlud, auf den Blocksberg zu fliegen und den Schneemann tanzen zu lassen. Das Erlebnis sorgte auf der Rückfahrt noch für viel Gesprächsstoff. Zumal viele das 1. Mal überhaupt im Gasteig, einem großen Kulturzentrum, waren. Es war ein aufregender Tag, von dem die Kinder noch lange erzählt haben.

 

März 2017:

Unsere Vernissage - Kunst mit Holz

Ganz unter dem Motto „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ nehmen dieses Mal wieder bereichsübergreifend Kinder aus Krippe, Kindergarten und Hort an unserer jährlichen Vernissage teil. Es werden ausschließlich Materialien aus Holz verwendet. So entstehen schon die ersten Mobile aus Holzperlen und frei  gestalteten Bilder aus verschiedensten Holzmaterialien.

Bis zur Vernissage werden auch noch bunte Holzblumen und Ostereier gestaltet.

Am 17. März ist es dann wieder soweit und für jedermann ist die Ausstellung zwischen 14 – 16 Uhr zu besuchen.

 

„Swimmy“ von Leo Lionni

Im Kindergarten und in der Kinderkrippe beschäftigt die Kinder in den letzten Wochen das Bilderbuch vom kleinen Fisch Swimmy.

Der kleine, schwarze Fisch Swimmy lebt glücklich in einem Schwarm roter Fische. Als dieser von einem größeren Fisch gefressen wird, verlässt er seine Heimat und erlebt Abenteuer im Ozean, trifft viele andere Meeresbewohner (unter anderem Quallen und einen Aal), bis er einen neuen Schwarm roter Fische findet. Aus Angst, von größeren Fischen gefressen zu werden, bilden die kleinen Fische eine Gruppe in der Form eines großen Fisches, und Swimmy, dessen Idee das Ganze war, spielt das Auge. So können die Fische ohne Angst durch das ganze Meer schwimmen. Durch die Geschichte wird den Kindern: „Gemeinsam sind wir stark, auch wenn wir klein sind.“

Durch Gespräche im Morgenkreis, gemalte und gebastelte Bilder wird die Geschichte immer wieder mit den Kindern thematisiert und aufgearbeitet. Zur musikalischen Untermalung singen das Lied „Die Fische wollen Hochzeit feiern“ und machen das Fingerspiel „Fünf kleine Fische“

 

Osternester suchen

Schon seit einigen Wochen drehte sich in den verschiedenen Bereichen alles um Ostern. Es wurden Lieder gesungen und Fingerspiele gemacht. Styroporeier wurden mit Stoffen beklebt, bemalt oder mit einer Glimmerpaste bestrichen. Die Ergebnisse wurden bestaunt und stolz mit nach Hause genommen. Ebenso haben wir Kresse gesät und anschließend zur Brotzeit verzehrt.

Wo die Kindergarten- und Hortkinder aus gebrauchten Milchtüten und Plastikflaschen ihre Osternester selber gebastelt haben, trafen sich in der Krippe die Eltern an einem Abend, um für ihre Kinder die Osternester zu basteln. In einer gemütlichen Runde entstanden wunderschöne Hasen und Küken.

Am 07.04. war es dann endlich soweit. Der Kindergarten machte sich vormittags auf den Weg in den Wald, um die Osternester zu suchen. Nach einem Spaziergang bei noch kalten Temperaturen hatten die Kinder kaum Schwierigkeiten, ihr Nest, oder auch ein Fremdes, zu finden. Etwas durchgefroren kamen sie wieder im Kinderhaus an und zeigten voller Stolz, was der Osterhase gebracht hat.

Am Nachmittag versammelten sich alle Krippeneltern in der Turnhalle, um den Auftritt ihrer Sprösslinge zu sehen. Bei dem Lied „Erst kommt der Osterhasenpapa“ und „Seht wer sitzt denn dort im Gras„ wurde lautstark mitgesungen- und gespielt. Anschließend gab es großen Applaus.

Jetzt wurde das Buffet eröffnet. Es gab viele Leckereien, welche die Eltern mitgebracht haben. Nachdem auch der Letzte satt geworden ist, machten wir uns gemeinsam auf den Weg in den Garten. Ob der Osterhase schon da war? Nach und nach fand jedes Kind sein Osternest und beim Auspacken der Leckereien war bei jedem ein Lächeln im Gesicht zu finden.

Januar 2017:

Gesegnet ins Neue Jahr (Autorin: Patricia Lang-Kniesner)

Auch in diesem Jahr fand am 9. Januar eine Neujahrsandacht in der Kreuz-Christi-Kirche für die Kinder und Eltern des Kinderhauses Arche Noah statt. Um 14:30 Uhr liefen Kinder, Eltern und pädagogisches Personal Richtung Kirche. Dort begrüßte Pfarrer Lotz alle Anwesenden herzlich. Im Mittelpunkt stand die diesjährige Jahreslosung der evang. Kirche „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ (Ez 36,26). Nach dem Lied „Einfach spitze!“ betrachteten wir zunächst gemeinsam das Bild der Jahreslosung: Was ist damit gemeint, ich bekomme ein neues Herz und einen neuen Geist? Das Kindermutmachlied bildete dann den Übergang zur Geschichte von Zachäus. Diese erzählte Herr Pfarrer Lotz anhand einer Diashow. Mit Gottes Segen entließ Pfarrer Lotz uns ins neue Jahr.